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EFT Info Newsletter 5 |
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EFT-Info Newsletter Nr. 5 März 2007
Liebe EFT Interessenten! Neuigkeiten – Unser EFT Buch ist erschienen! Das Gesetz der Anziehung – Die Macht der Gewohnheit Writings on the Wall – Die Schriften an unseren Wänden EFT- Techniken - Die magische Kugel
NEUIGKEITEN Klopf-Akupressur – Schnelle Selbsthilfe mit EFT Unser EFT-Buch bei Gräfe und Unzer ist endlich lieferbar und hat bisher schon eine sehr positive Resonanz! Das freut uns natürlich sehr!
Wer es schon gelesen hat und es nicht nur gut findet, sondern auch Verbesserungsvorschläge hat, mailt uns bitte ein paar Zeilen, damit wir ds in der nächsten Auflage berücksichtigen können.
Das neue Buch von Horst Benesch ist ebenfalls erschienen. „Frei von Allergie mit EFT“ erschienen im Kösel Verlag. Fazit: Empfehlenswert!
DAS GESETZ DER ANZIEHUNG Die Macht der Gewohnheit Im Gesetz der Anziehung spielt auch die Macht der Gewohnheit eine große Rolle. Sie bestimmt unsere Komfortzone, den Bereich in dem wir uns sicher fühlen. Diese Sicherheit hat nicht unbedingt etwas mit Wohlgefühl zu tun, sondern wird viel mehr dadurch bestimmt, was uns vertraut ist und was wir kennen, eben das was wir gewohnt sind.
So ist eines der grundlegenden Dinge unser Gefühl, was wir haben. Wenn wir uns nicht schlank fühlen, werden wir nicht schlank sein, wenn wir uns nicht reich fühlen, werden wir nicht reich sein. Tja, der Worte hör ich wohl, allein…. Es ist eben doch nicht so einfach mit diesem Gesetz der Anziehung, wenn man die Hose wieder nicht gescheit zu bekommt oder die Kontoauszüge lieber nicht zu genau studiert, weil da mehr rote als schwarze Zahlen stehen…
Wir erleben das ja auch immer wieder in unserer Arbeit mit Menschen. Da löst sich innerhalb recht kurzer Zeit einiges an Ballast auf und die Leute fühlen sich im ersten Moment deutlich besser und dann kommt ein Stoppschild. Sie haben die Grenzen ihrer gewohnten Muster überschritten und sind aus ihrer Komfortzone in unbekanntes Terrain geraten.
Das Merkwürdige ist, daß viele Menschen sich innerhalb ihrer Komfortzone überhaupt nicht wohl fühlen und bereit sind, fast alles dafür zu tun, wenn sich doch nur was ändern würde. Aber selbst wenn alle Türen sperrangelweit aufstehen und sie schon halb draußen sind aus ihrem bisherigen Käfig, blocken sie ab. Es ist zu gefährlich, weil unvertraut, was da auf sie zukommt.
So ziehen wir immer wieder unbewusst das uns Vertraute an. Selbst wenn wir daran arbeiten, uns auf eine schönere Zukunft zu konzentrieren und uns bemühen, immer wieder zu fühlen, als wäre es schon Realität – die Macht der Gewohnheit ist nicht zu unterschätzender Sog.
Wir haben uns daher angewöhnt, bei unseren Klienten zum Schluss einer Sitzung das Thema Sicherheit zu klopfen. Sich sicher zu fühlen in der neuen Gefühlslage, auch wenn es noch ungewohnt ist. Sich mit Leichtigkeit aus den Grenzen der bisherigen Muster zu bewegen. Darauf zu vertrauen, daß neue Türen sich öffnen, selbst wenn das Wie noch ein Geheimnis ist. Sich wohl fühlen mit den Veränderungen und sich Schritt für Schritt für Veränderungen öffnen.
Dabei sind es nicht so sehr große Veränderungen, die den Unterschied machen, sondern die kleinen alltäglichen Rituale, Gewohnheiten und Muster. So gibt es nicht nur gewohntes Verhalten, sondern auch gewohnte Gedanken und gewohnte Gefühle. Die offenkundig belastenden Gefühle bearbeiten wir ja hoffentlich schon erfolgreich mit EFT, aber solche, die eine Art Hintergrundrauschen bilden, entgehen uns schon mal gerne. Sie sind schon so gewohnt, daß sie uns nicht auffallen.
Aber gerade dieses Gefühlsrauschen ist das, was wir anziehen, nicht die kurzen Momente, wo wir uns super fühlen. Spürt also einmal in Euch hinein, was ist Euer gewohntes Grundgefühl? Ganz spontan ohne langes Nachdenken: was ist Euer Grundgefühl, das Euch schon seit Kindesbeinen begleitet?
Gibt es da eine Form von Resignation oder latente Überlastung? Oder eine Art Flachheit, eben nichts besonderes, es ist halt normal…? Oder eine Form von Überforderung, den Alltag zu bewältigen? Oder eine Art latenter Trauer oder ein Grauschleier im Hintergrund? Eine Schwere, eine Last? Ist Euer Grundgefühl geprägt von solchen Sätzen wie: Es ist alles mühsam? Ich muss mich immer anstrengen? Es ist alles nicht so einfach?
Was es auch immer ist, es lohnt sich, es zu klopfen. Hier ein paar Vorschläge: (Wie immer mit Handkante oder Wundem Punkt beginnen und anschließend die einzelnen Punkte durch klopfen.)
„Auch wenn ich dieses Gefühl von Schwere habe, das mich schon eine Ewigkeit begleitet, bin ich trotzdem okay so wie ich bin.“
Dieses Gefühl von Schwere Ich kenne es von klein auf Ich weiß nicht wann es angefangen hat Ich weiß nicht, wann ich mich je anders gefühlt habe Es ist immer da im Hintergrund Diese Schwere, die da lastet Sie ist schon so vertraut, ein Teil von mir daß sie mir schon gar nicht mehr auffällt Aber jetzt entscheide ich mich hinzuschauen Diese alten Muster loszulassen Dieses alte gewohnte Gefühl von Schwere loszulassen Egal welche Ursache es hat Egal was dazu beigetragen hat, es weiter zu haben Ich entscheide mich jetzt dafür, mich leicht zu fühlen Ich liebe es mich leicht zu fühlen Ich liebe es unbeschwert zu sein Ich fühle mich viel besser damit mich unbeschwert zu fühlen Ich lasse dieses Grundgefühl von Schwere los Ich lasse dieses Grau jetzt los Ich entscheide mich dafür, mich unbeschwert zu fühlen Jeden Tag ein bisschen mehr In jedem Moment ein bisschen mehr Mein Leben darf mir Freude machen Und ich darf es mit Leichtigkeit und Unbeschwertheit füllen Ich werde dadurch nicht blind für die Schwere im Leben Ich werde durch die Leichtigkeit nicht oberflächlich Ich kenne ja die Schwere und das Leid gut genug Aber ich muss nicht daran kleben bleiben Bin ich schwer, kann ich nur Schwere geben Bin ich leicht, kann ich Leichtigkeit geben Ich entscheide mich jetzt mich leicht zu fühlen Wohl zu fühlen und beides darf sein, Schwere und Leichtigkeit Die Schwere hab ich erlebt, jetzt erlaube ich mir Leichtigkeit Offenheit Klarheit Kraft Freude Ausatmen
Aus eigener Erfahrung kann ich Euch sagen, daß die Bearbeitung dieses Grundgefühls ein lohnendes Unterfangen ist. Es braucht seine Zeit und Ihr werdet mehr als nur einmal solche und ähnliche Klopfrunden machen müssen, um es wirklich zu ändern. Vor allem gehören der persönliche Friedensprozess und das „Aufräumen“ auf der systemischen Ebene dazu, um das Grundrauschen gründlich zu verändern. Aber jeder Schritt in diese Richtung lohnt sich, wie ich in meinem eigenen Leben sehr deutlich erlebt habe und weiter erlebe!
Übrigens: das „Grundrauschen“ und wie man es auflöst, ist auch ein wichtiger Teil von unserem Seminar EFT Intensiv Entfaltung im Mai und im Juli....
Fortsetzung folgt…
Writings on the Wall – die Schriften an unseren Wänden Was sind die Schriften an unseren Wänden? Alles, was wir jemals über uns und die Welt um uns herum gelernt haben, steht an unseren Wänden. Wir haben eben wieder in unserem letzten Aufbauseminar Level II gesehen, wie wichtig es ist, sich immer mal wieder diesen Schriften an den Wänden bewusst zuzuwenden und sie zu überprüfen.
Stimmen sie noch? Sind sie hilfreich? Oder eher einschränkend? Fallen sie in die Kategorie „Gut gemeint ist voll daneben“ oder in „Sprüche, die mein Leben bestimmen“? Es sind oft so kleine Nebensätze, die man aufgeschnappt oder gesagt bekommen hat, die eine starke Wirkung haben. Oft unbemerkt, weil wir nicht dran denken, beeinflussen sie unser tägliches Leben. „Du bist zu dumm, um einen Eimer Wasser um zu treten“, „Mehr sein als scheinen“ oder einer von der perfiden Sorte: „Wir leben weit über unsere Verhältnisse, aber weit unter unserem Niveau“.
Was auch immer jemand mit diesem Satz im Handgepäck tut, er lebt in einer fortwährenden Spannung. Wenn er das Niveau anstrebt, was sein Vater wohl vergebens angestrebt hat, lebt er über seine Verhältnisse. Passt er sich den Verhältnissen an, lebt er weit unter dem angestrebten Niveau. Egal, was er macht, eine unterschwellige Spannung wird ihn in jeder Richtung blockieren. Das lässt sich mit EFT lösen.
Hinter dem Satz „Mehr sein als scheinen“ steht der Druck, sich immer zurück nehmen zu müssen, sich anzustrengen und trotzdem nicht die Pläne umsetzen zu können und zu dürfen, die man eigentlich anstrebt. Die Angst, die unsichtbare und auch nur vage definierte Grenze zu überschreiten, ist eine dicke Blockade auf dem Weg zu Erfolg.
Hier war die Lösung, die Begriffe „Sein“ und „Schein“ in einen anderen Kontext von Bedeutung zu bringen. Das zu sein, was man ist und nach außen zu scheinen, zu strahlen, das was man ist – nicht mehr und nicht weniger, sondern authentisch zu sein und authentisch und echt nach außen zu scheinen, wie die Sonne scheint, die sich nicht darum schert, was andere von ihr denken. Lieber nach einem guten Ersatzspruch handeln: „Bescheidenheit ist eine Zier, im Notfall geht’s auch ohne ihr.“
Alles, was wir über uns und das Leben glauben, steht in vielen verschiedenen Schriften an unseren Wänden. Wir prüfen in jedem Moment diese Schriften ab und handeln entsprechend. Wenn wir einzelnen Sätzen einmal näher auf den Zahn fühlen, finden wir die verschiedensten Ebenen von Stress. Wenn wir uns einmal eine Liste der Sprüche machen, die wir im Laufe unseres Lebens aufgesammelt haben und was sie jetzt noch in uns auslösen, haben wir eine besondere Form von persönlichem Friedensprozess, den wir Stück für Stück klopfen können.
Manchmal lassen sich diese Gefühle nicht genau definieren. Dann klopft Ihr am besten mit dem Satz: „Auch wenn ich dieses ….Gefühl bekomme, wenn ich an diesen Spruch denke, bin ich trotzdem okay so wie ich bin.“
Diese Glaubenssätze zu verändern, ist ein wichtiger Teil der Arbeit mit EFT. Sie bestimmen Eure Grenzen, auch die Grenzen dessen, wie erfolgreich Ihr mit EFT seid. Eine Grenze wird dort sein, wo Ihr glaubt, daß sie ist. Den Mut zu haben, die bekannten Bereiche zu verlassen und in neue Innere und äußere Räume der Erfahrungen vorzustoßen, dazu kann Euch EFT ein hilfreicher Begleiter sein.
EFT-TECHNIKEN Die magische Kugel Eine Technik, die auf den ersten Blick im Widerspruch steht zu Garys Vorgabe, so präzise wie möglich zu sein, ist die magische Kugel. Sie lässt sich sehr flexibel einsetzen, vor allem, wenn es viele kleine Details gibt, die ein Thema begleiten.
Die Technik an sich ist einfach. Alles was zu dem Thema gehört, wird in die magische Kugel hinein gelegt. Voraussetzung ist natürlich, daß schon einiges an Ladung von diesem Thema aufgelöst wurde und es keine Aspekte mehr gibt, die auf der Stress-Skala eine 10 hervorrufen. Während Ihr Eure Handkante klopft, stellt Euch vor, daß Ihr alles was Euch jetzt noch zu Eurem Thema einfällt, in eine Kugel steckt.
Nehmt Euch ein bisschen Zeit und spürt in Euch hinein. Könnt Ihr die Kugel wahrnehmen? Wie sieht die Kugel von außen aus? Ist sie durchsichtig oder aus einem festen Material? Welche Oberfläche hat sie? Ist sie glatt oder rau? Welche Farbe hat sie? Wo sitzt sie in Eurem Körper? Wie groß ist sie?
Jetzt beginnt der eigentliche Klopfdurchgang: „Ich habe da diese Kugel in mir da ist jetzt alles drin, was zu meinem Thema XXX gehört jeder kleine Aspekt, selbst die, die mir nicht bewusst sind die stecken jetzt alle in der Kugel es ist alles Energie Aber in der Form kann ich das nicht mehr gebrauchen Ich entscheide mich jetzt dafür, alles in der Kugel darf sich verwandeln Alles in der Kugel löst sich spurlos auf Ich schicke jetzt Licht in diese Kugel Einen Laserstrahl, der alles verwandelt Die Kugel, den Inhalt, die Energie, alles verwandelt sich Der Laserstrahl löst alles auf in seine Atome Alles verschwindet, ist aufgelöst, ist verwandelt In eine neue Energie von Leichtigkeit und Freude Ich genieße diese neue Energie Ich bade in dieser neuen Energie Leichtigkeit und Freude Sie fließt durch alle Zellen meines Körpers In alle Ebenen meiner Existenz Leichtigkeit und Freude Leichtigkeit und Freude Das fühlt sich gut an Ausatmen
Was ist passiert? Wenn es noch Restbestände der Kugel gibt, auch die noch mal bearbeiten und separat klopfen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Manche lassen die Kugel wie einen Luftballon davon schweben, anderen gefällt es am besten, wenn die Kugel völlig zerstört wird, andere schmelzen sie ein oder vergraben sie. Nehmt das, was Euch am besten gefällt. Es gibt hier keine Wertung, sondern es gilt, was Euch ganz persönlich das stärkste Gefühl gibt, daß sich tatsächlich alles, was mit Eurem Thema zu tun hat, auch wirklich aufgelöst hat.
Unser Unterbewusstsein und unser Gehirn können nicht unterscheiden, ob ein Bild wahr oder nicht wahr ist. Das heißt, Eure Vorstellung löst definitiv auch entsprechende Reaktionen aus. Diese Übung ist sehr machtvoll, hat aber auch ihre Grenzen – das ist bei allen Techniken so. Probiert es aus und seid kreativ – mit dem nötigen Respekt vor dem Leid und der Not Eures Klienten.
Andere Varianten sind die Magische Kiste oder der Tresor. Im Prinzip ist es jeweils das Gleiche in Grün. Sie sind vor allem dann nützlich, wenn am Ende einer Sitzung noch Restbestände übrig sind, für die aber keine Zeit mehr ist. Dann kann man diese Restbestände sozusagen in der Magischen Kiste oder im Tresor „parken“. Die Magische Kiste kann obendrein auch noch weiter arbeiten – sie ist ja magisch! Ein Tresor ist nüchterner, da sind die Dinge sicher, aber verändern sich nicht.
Unterschätzt nicht den Glauben an Magie oder Wunder! Selbst der nüchternste Mensch hat in sich einen Winkel, der sich nach solchen Dingen sehnt oder fasziniert davon ist. Nutzt es daher – Ihr wisst nämlich, die Energie folgt den Gedanken, erst recht wenn sie mit kraftvollen Vorstellungen verbunden sind.
Eine weitere Variante dieser Technik stelle ich Euch im nächsten Newsletter vor.
Herzliche Grüße Gabriele
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